In ufficio… Capitolo terzo

8 di mattina. Ci troviamo in un ufficio qualunque nella “north country” per eccellenza. Parlo della Svizzera, dove fa bel tempo 30 giorni l’anno… Poi la temperatura cambia vorticosamente da caldo Buenos Aires a freddo Reykjavík, e se ti azzardi a mettere fuori il naso senza cappello (per il naso), ti prendi la polmonite come la Clinton.

Sono arrivata da poco e mi trovo ancora in modalità merluzzo surgelato, pronta ad essere impanata e diventare un bastoncino findus, che mi accorgo indistintamente del buio pesto che regna in questo posto… Le tapparelle erano abbassate.

Già che in questo buco sperduto tra le Alpi è sempre un tantino grigio (leggermente, eh); al massimo varia da argento a bianco scuro o nero cromato. Quindi con ste veneziane sprangate, era tutto ancora più tetro, sinistro… Faceva molto casa Addams di notte… Senza candele… Con la veranda che dà sul cimitero. Sudavo freddo e non so perché mi é sembrato di vedere l’ologramma di Dario Argento. *buuuuuuh* – *risatasinistradabrivido*

Suppongo: Evidentemente le avvolgibili si saranno congelate durante la notte. Sfido; è ottobre inoltrato e siamo già a meno 13 gradi, quindi penso che fosse quasi pronosticabile. Una dopo l’altra arrivano le amatissime colleghe e tutte fanno la stessa domanda (fessa): “Ma come mai non alziamo le tapparelle?” Le più comunicative (quindi non io) fanno partecipe le ultime arrivate furbe e “perspicacissime”, dell’intoppo elettronico e una dopo l’altra si mette l’anima in pace: finché il buon patrono delle tapparelle elettroniche non ci manderà qualche raggio di sole a sciogliere le stalattiti, noi dovremmo lavorare al lume di candela… E qualche lampadina.

E poi. Arriva: Er mejo! Anche lui fa la domanda del giorno (e te pareva); la replica ormai arriva in coro. Ma lui – er mejo – ha questa simpatica caratteristica che lo eleva dalla plebe: non ci crede! Perché? Semplice: perché non é stato lui a metter mano! Ecco. Diciamo, che il suo scetticismo é un antico „marchio di fabbrica“.

Dunque si dirige verso il pannello di controllo e comincia la sua corazzata contro le tapparelle congelate, le quali chiaramente, non si lasciano intimorire dal suo ditino nervoso e rimangono immobili. Cioè, non ci pensano manco per l’anticamera a darsi na mossa.

Bene. Il signorino quindi, rassegnato, si dirige verso la sua postazione di combattimento ed espira un fierissimo “almeno ci provato”. E certo, menomale che sei arrivato tu! noi abbiamo provato a farle muovere solo con la forza del pensiero, pirla! *palmface*

 

Attenzione: Quanto narrato è opera di fantasia. (Quasi) Ogni riferimento a cose, persone o fatti realmente accaduti è puramente casuale. 

Interview mit einer Elfe

Sie singt seit ich denken kann, oder womöglich (und eher) bereits vorher. Wir kennen uns seit einigen Jahrzehnten… Sie hat mein Interesse für klassische Musik geweckt und hat es tatsächlich geschafft, mich für etliche Opern, Komponisten und Charaktere zu begeistern. Darüber hinaus ist sie meine Singprofessorin und strengste Kritikerin in meinem Gesinge, Geschreibe und Gephotografiere! Aber auch Fan der ersten Stunde. Darüber hinaus ist sie meine Freundin und eine Art kleine Schwester, die man einfach gerne haben und beschützen muss.

Die „Elfe“ ist Amelia Scicolone. Dieser Kosename wurde ihr von ihrem aktuellen Regisseur verpasst, denn genau so wirkt sie: eine zierliche Lichtgestalt, mit Zauberkraft gesegnet. Sie befindet sich momentan in Österreich und wird in ein paar Wochen die Rolle des „Blondchen“ in Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ zum Besten geben. Ein Singspiel in drei Aufzügen, dessen dramatischen Szenen von Wolfgang Amadeus und seinem Librettisten auch als Sprechdialog geschrieben wurden.

Ich durfte an den Proben dabei sein und durfte mal live miterleben wie die Inszenierung eines solchen Stücks „auf die Welt kommt“. Es war echt eindrücklich, wie sich die Hauptdarsteller jedes noch so kleine, knifflige, altdeutsche Wort merken konnten und sich nie verhaspelten und beim grossartigen Quartett und voller Inbrunst: „NIIIIIIIIICHTS FACHE DAS FEUER DER EIFERSUCHT AN!“ verkünden. Ja, denn Herr Mozart beschreibt in diesem Stück die Versuchung von Untreue und Verrat (irgendwie immer noch aktuell, jaja…)

Als Laie kann ich nur sagen: es ist sehr anspielungsreich, klug ersonnen und unterhaltend. Mir war sofort klar, dass absolute Profis am Werk waren und die zu Herzen gehende Musik machte den Rest: Ich war hin und weg und es machte echt Lust auf mehr. Mehr Wissen? Wie? Wo? Woher? Seit wann? Also habe ich mir ein paar Fragen ausgedacht und Amelia damit belästigt… Höret, höret:

  • Du wolltest nicht von klein auf schon Opernsängerin werden… Wann hast du verstanden, dass dies dein Weg sein wird? Und: Hast du je daran gezweifelt, dass du das Schaffen würdest?

Nein, definitiv nicht. Das Singen war ein Hobby seit ich klein war, jedoch das Hobby zum Beruf machen ist was ganz anders. Erst nach ein paar Jahren – während des Studiums – als sich meine Stimme immer mehr entwickelte, dachte ich mir: “Ich probier’s dann mal! Kannst ja später dann immer noch als Pädagogin tätig sein, falls es dann doch nicht klappen sollte.” – Es ist kein einfacher Weg. Es geht ja nicht nur um eine stimmliche Prädisposition, sondern alles andere was dieser Beruf mit sich bringt: Eigenständig wichtige Entscheidungen treffen wie zum Beispiel: welches Engagement nehme ich an? Will ich Oper singen und/oder auch Konzerte geben? Und so weiter… Dann gibt es immer wieder Momente wo man nicht arbeitet bzw. auf die nächsten Projekte Arbeiten muss. Es ist kein Büro-Job, wo man von 8 bis 17 Uhr arbeiten geht, man ist auf die eigene Disziplin angewiesen. Es ist ähnlich wie der Spitzensportler, der sich zu Beginn auf Details achten muss, wie zum Beispiel, wie er den Fuss am optimalsten positioniert oder wie er das am besten mit der Atmung “organisiert”. Man muss hart daran arbeiten, damit er dann beim Wettkampf sämtliche Informationen automatisch abfragen kann und sich aufs “Loslegen!” konzentrieren kann. Hinzu kommt noch das Alleinsein; mehrere Monate weg von Zuhause und von seinen Liebsten (über)leben zu müssen, um sich der Arbeit zuliebe, sich selbstständig wahrzunehmen und grosse Sensibilität für den eigenen Körper zu entwickeln. Als selbstständiger Musiker zu arbeiten bedeutet auch, über Komponisten zu recherchieren, Kontakte zu knüpfen und pflegen und, heutzutage, auch online “fit” zu sein, etwa mit einer eigenen Homepage und den Medien. Und nein, ich habe nie daran gezweifelt, weil ich überzeugt bin, dass wenn man im Leben was erreichen will, dann auch alles möglich ist.

  • Sprechen wir über Vorbilder; hast du eine „Vorbildin“ aus der Opernwelt?

Ich hatte nie Vorbilder. Auch als ich früher in meiner Jugend “hobbymässig” Pop sang, habe ich nie einen Poster aufgehängt oder Ähnliches. Ich hatte aber viel Bewunderung für gewisse Sänger und Sängerinnen. So auch Heute. Ich mag besonders solche Sänger, die sehr Technik-gewandt sind, Selbstsicherheit ausstrahlen und natürlich über mehrere Jahre sich als Sänger etablieren konnten. Es gibt Einige, die mich inspirieren. Bei denen versuche ich das Eine oder Andere aufzunehmen und dann was Eigenes daraus zu machen.

  • Bevorzugst du italienische Komponisten? Oder dann lieber Mozart und Strauss?

Ich mag Abwechslung sehr. Immer nur das Eine ist langweilig. Ich freue mich immer wieder neue, weniger bekannte oder verschollene Komponisten oder Musikstücke zu entdecken.

  • Angenommen deine Stimme wäre echt scheisse (ich sagte „angenommen“); welchen anderen Berufsweg hättest du eingeschlagen?

Ich habe echt keine Ahnung! Nach der Matura hatte ich mich noch bei den Fakultäten “Italienische Literatur” und “Psychologie” umgeschaut. Aber was dann daraus hätte werden können… Das weiss ich echt nicht.

  • Welches war dein „best moment on stage“? Auf welche Rolle warst du am meisten stolz?

Ich kann mich schwer für einen Bestimmten entscheiden, denn ich hatte einige entscheidende Momente. Ich bin jedoch immer sehr dankbar, wenn das Publikum mit Applaus oder im Nachhinein mit Komplimenten zu mir kommt. Das ist der eigentliche Lohn. Das bereichert meine Seele sehr und mach mit dann hungrig nach mehr und mehr. Die “KÖNIGIN DER NACHT”, die ich als eigentliches Rollendebut im 2013 mit den Berliner Philharmoniker sang, war schon ein Highlight. Im Konzert war es das erste Mal, als ich im KKL in Luzern auf der Bühne Stand. Dieser Saal ist der nackte Wahnsinn! Gross, imposant und die Zuschauer, welche im obersten Balkon sitzen, sind so weit weg von der Bühne, dass man sie nur noch als kleine Punkte wahrnimmt.

  • Welche ist deine Traumrolle und wieso?

Im Moment ist meine Traumrolle, diejenige der “Zerbinetta” aus Richards Strauss’ “ARIADNE AUF NAXOS”. Diese Rolle ist perfekt um zu zeigen was ich wirklich alles so drauf habe: meine Technik, meine Musikalität, mein Schauspieltalent. Und das alles auf schwerstem Niveau. Nicht umsonst ist diese Rolle eine der diffizilsten in meinem Fach.

  • Mit welchem Sänger oder mit welcher Sängerin (auch aus der Vergangenheit) hättest du gerne zusammengearbeitet?

Es gibt Einige. Aber so spontan: Pavarotti. Mit ihm ein “ELISIR D’AMORE“ von Donizetti zu singen wäre echt die Apotheose. Auch einem Sopran-Duett mit Joan Sutherland würde ich nicht Nein sagen! Ach ja… *seufz*

  • Was fehlt in deinem Leben?

Nichts zum Glück! Vielleicht dann eben bald mal eine “Zerbinetta” singen zu dürfen irgendwo?!

  • Was sollte man, deiner Meinung man tun, um mehr junge Menschen in die Oper zu locken?

Leider gibt es viele Vorurteile aus der Seite der Jugend was die Oper anbelangt. Manches ist etwas verstaubt und nicht aktuell. Manche Inszenierungen hingegen schon zu aktuell und modernisiert. Jedoch die Tatsache, dass die Oper oder eben klassische Musik allgemein, nicht zur sogenannten “Unterhaltungsmusik” angehört, lässt es nur für diejenige zu, die neugierig sind oder dann Neuem gegenüber offen sind. Wie man dieses Interesse weckt? Ich kann mir vorstellen Heutzutage eher über Social Media… Keine Ahnung.

  • Sex, drugs oder rock’n’roll?

Ersteres Ja, ist gesund und hält den Körper fit. Drugs natürlich nie! Lässt die Finger davon! Und Rock’n’Roll: Definitiv Ja! Macht gute Laune und würde sich zum Beispiel bestens in eine Opernaufführung in der Rolle der Zerbinetta inszenieren.

Also, wie gesagt: Ab nach Klagenfurt! Start: 10.11.2016
Weitere Infos kriegt ihr unter: http://www.stadttheater-klagenfurt.at/de/produktionen/die-entfuehrung-aus-dem-serail/

Wer nicht flott und spontan nach Österreich reisen kann, empfehle ich Amelia’s Homepage oder Youtube-Kanal zu besuchen. Es L.O.H.N.T. sich: http://www.ameliascicolone.com oder https://www.youtube.com/user/AmeScic.

My dear ex-friend…

… You quit my life a few years ago, but I still find myself thinking of you or having those weird dreams about us… And it makes me feel awkward, restless, as if it was my fault. But it was not. It was not my fault… YOU just decided to go, to cut me instantly out of your life. You. My friend. The one holding me and vowing to never let me go. Forever. Strong together. All for one and one for all. But for some reason we are not the musketeers anymore.

See… They call it destiny; you cross the way of another person „randomly“ and walk with them through life. And I actually enjoyed strolling along down the street of life with you. I couldn’t help being swept away by you and the enthusiastic way you act out your femininity. You taught me all the best things about being a girl; how to dress well, how to be coquettish and to be proud of my curves, my stubborn curls and my horrible nose… I so loved our laughter, our shopping days, our arguments, our „quality time“, your fascinating world, so edgy and so much different from mine but worth to be experienced. It was so easy for me to accept all of you, but also to by myself in your company, to open up my heart and show you each and every facet of my being. Yet, if was not the same for you. You have always hided your real YOU behind a fake smile, behind your hollow eyes. And though: from time to time, you left open the door to your soul which allowed me a furtive look behind the curtain… It was a sad backstage, full of resentment, hate, self-pity and disillusionments. It goes without saying: I wanted to help. I wanted you to be happy and cheerful again. Reshape that fake smile into a genuine one. Fill up your eyes with colors, excitement, self-confidence, fantastic moments and above all: love. I wanted to show you, that you’re unique and perfect the way you are. For real.

But my reaction bewildered you.

So you decided to let me go. I’m not your friend anymore. Thanks to Facebook, the concept of „defriending“ has become part of our culture. With a click of a mouse, you can remove someone from your friend’s roster and never again see an annoying status update or another vacation photo from a person you want out of your life. Thus, I will never know, if your husband treats you kind… I will never know, if the birth of your son went well and if he cries a lot during the night. You clicked me out of your life. It’s as simple as that. Well, for you anyway. Not to me. And the worst thing is: I do not even know why all that happened. You have never told me. You have never explained yourself. Was it necessary to cross out some names from your little black book? Did you feel suddenly annoyed by my presence? Maybe you were getting scared from so much love coming your way? No answers, only questions. So I decided to not ask (myself) anymore, because I will find only more questions instead of reasonable answers.

I do not hate you. I’m just disappointed you turned into everything you said you would never be.

Nevermind. Actually, this time it’s me to decide to quit. For good.

Thank you. Farewell.

*click*

*unfriendtoo*

INDIEN: Feuerwerk an Eindrücken und Erlebnissen

Zugegeben: Gross vorbereitet habe ich mich vor meiner Reise nach Indien nicht… Somit wusste ich nicht wirklich, was mich erwarten würde. Dennoch war ich ziemlich unbesorgt, weil ich vor Ort einen Begleiter hatte, der sich um alles kümmern würde. Ja, und da sag ich nur: GOTT SEI DANK!

NEU DELHI.
Die Hauptstadt des Chaos.

Nun: vor knapp einem Monat landete ich in Delhi. Als ich vom Flughafen-Gebäude rauskam, erschlug mich diese Affenhitze. Dampfbadatmosphäre. Zum Glück wartete ein Auto bereits auf mich. Die Fahrt vom Flughafen zum Hotel hinterliess den ersten, intensiven Eindruck: Der Taxifahrer (der einen Aufpreis verlangte um die Klimaanlage anzumachen, den wir aber selbstverständlich nicht bezahlt haben) fuhr ziemlich zügig durch die Strassen der Hauptstadt Indiens. Dieser gewöhnungsbedürftige Verkehr. Ein Wort: Lebensgefährlich. Und dennoch… In den ganzen zwei Wochen habe ich keinen Unfall gesehen. Und obwohl Linksverkehr herrscht, hält man sich einfach nicht daran! Man überholt so, wie es am einfachsten geht, und man versucht dabei die Rikschas und Tucktucks nicht über den Haufen zu fahren. Diese haben sowieso immer das Gefühl schneller zu sein als der übrige Verkehr. Formel 1 Deluxe! Und selbstverständlich musst du besonders auf die gechillten (heiligen) Kühe Acht geben, die gemütlich mitten auf der Fahrbahn flanieren und die sich ebenfalls einen Dreck um die Verkehrsregeln scheren. Und es kommt noch schlimmer: Dieses wilde Gewirr wird von einem ständigen Hupen untermalt. Die hupen sich die Ohren voll vom Morgen bis am Abend… Und auch in der Nacht. Man wird sogar aufgefordert: „PLEASE HORN!“ steht hinter jedem Fahrzeug. Gesagt – getan!

Obwohl es brütend heiss war, sah ich überall auf der Strasse in Decken eingehüllten Menschen, welche sich am Strassenrand ihr Nachtlager aufgestellt haben. Ja, die haben sich einfach irgendwo zum Schlafen gelegt. Da unter dem Himmel und im Dreck. Dieser traurige Eindruck begleitet mich bis heute. Indien: dieses grosse Land, voller Kontraste: Arm und Reich, schmutzig und blitzeblank, schäbig und prunkvoll, dreist und zurückhaltend… Eine nie endende Liste.

Ich verbrachte die ersten paar Tage in Delhi. Da haben wir die Hauptattraktionen besucht: Red Fort (die Festungsanlage aus der Epoche des Mogulreiches), Lotus Temple (der jüngste Bahai-Tempel; schöööööön war es da), India Gate (der indische “Arc de Triumph”), Chandni Chowk (ab in den Chaos-Markt) und Rajiv Chowk mit Connaught Place und einer Mall, wo der starke Kontrast des Indiens nochmals deutlich wurde… Diese Ausflüge waren nie ein einfaches Unterfangen: Die siedende Hitze, der konfuse Verkehr, die Leute, die dich entweder anstarrten, etwas verkaufen bzw. ungefragt einen Hinweis geben wollten und dieser fürchterliche Aroma von Müll und Patchouli, der in der Luft lag, verwandelten unsere “Spritztouren” in ein regelrechtes Wagnis.

„Die spinnen, die Inder“, würde Obelix sagen. Ja… Schon ein seltsames Völkchen. Wieso?

  • Gut einmal am Tag wurde ich angesprochen einen Selfie mit Ihnen zu machen; „du bist merkwürdig“, hiess es frech. He! Wieso weisst du das? Hehehe… Nein, ich bin nicht merkwürdig. Ich bin anders. Meine helle Haut, kann es selbstverständlich unmöglich mit deinem Karamellfarbigen Teint aufnehmen, und meine Haare sind kürzer als du es gewohnt bist.
  • Die schaffen es doch tatsächlich das Gepäck in das Tucktuck aufzuladen wo schon andere 6 Leute sitzen. Kein Problem! *kopfgewackel*
  • Und wieso bezahle ich als Ausländer das x-fache mehr an Eintrittsgebühren wenn ich ins Museum oder in den Zoo will?
  • Der Taxifahrer hatte nie ein gutes Wort für mein Land übrig: „Italy? Oooohhh, Mafia!“ oder „You have bad Economy there!“, naja gut… Ihr schwimmt ja auch nicht in das Rupien-Meer! Egal. Die meisten meinten sowieso: „oooh, nice country!“ Da kannst du auch sagen du kommst aus Entenhausen, die werden das dennoch beteuern. Ausnahme machen da: Pakistan, Bangladesch, Nepal und China.
  • Bitte, nie, niiiiieeeemals darauf reagieren, wenn du vor einer Sehenswürdigkeit die folgenden Wörter hörst: „Ich bin der Fremdenführer“, du willst ihn zwar nicht, aber er ist trotzdem bereit dir für einen „Freundschaftspreis“ die Geschichte des indischen Maharadschas zu erklären! Ja, das ist so ein Ding mit den „Freundschaftspreisen“… „Der farbenfrohe Sari kostet 1200 Rupien, wenn du aber 5 davon nimmst, dann kriegst du einen tollen Sonderpreis von, sagen wir mal 8000 Rupien.“

Delhi ist da keine Ausnahme; auch in den Rest Indiens sind die Leute „ein bitzeli“, na, wie war das Wort nochmals? Aufdringlich!

JAIPUR.
Die gibts in Pink.

Unsere Reise brachte uns im Herzen des Rajasthan, das Land der Könige. Erster Halt: Jaipur, die pinke Stadt. Sie weist zahlreiche rosa farbige historische Gebäude auf, die allerdings im feuchten Monsunklima eher dunkelorange wirken. Einer der Höhepunkte soll einen Elefantenritt bis zum Haupteingang des Amer Forts sein. Diese wunderbaren Tiere sind mit traditionell bemalten Mustern verziert und transportieren täglich viele Touristen. Grundsätzlich wollte ich mir diese Erfahrung nicht entgehen lassen. Aber ich durfte einen Blick hinter die Kulissen werfen. Man kann  sich nämlich selbst von den Haltungsbedingungen überzeugen wenn man will. Und das tat ich auch. Die Elefantenhalter mögen wohl recht haben, und die Elefanten werden nicht schlecht behandelt, aber die Ställe, die ich in Elephant City gesehen habe, waren alles andere als „nett“. Darum habe ich darauf verzichtet. Ausserdem wollte man uns, wie könnte es auch anders sein, preislich total verarschen. Nicht mit mir…

UDAIPUR.
Aufatmen und geniessen.

Nach mehr als 8 Stunden Furcht und Bedenken, bei der Busfahrt die Hinterachse zu verlieren und mehr oder weniger inoffiziellen Stopps auf der Strecke erreichen wir hundemüde „The Lake City“. Nein, diejenige in Mittelerde, sondern in Udaipur. Dort durfte ich das wunderschöne Jagdasch Temple besuchen und am Nachmittag fuhren wir mit dem Boot hinüber zum Lake Palace Resort. Anmutig! Von hier bietet sich mir einen fantastischen Blick auf den Stadtpalast und die Altstadt. In der romantischsten Stadt des Rajasthans (wo ich regelrecht wieder aufatmen konnte, da die Stadt, die von Seen umgeben ist, sehr luftig war) hatten wir das Glück im tollsten Hotel Indiens zu übernachten. Im Gegensatz zu Jaipur waren die Leute in dieser Anlage sehr freundlich, hilfsbereit, schüchtern und grosszügig! Ich mache ansonsten nie Werbung auf meinen Blog, aber… https://www.tripadvisor.ch/Hotel_Review-g297672-d10154144-Reviews-Zade_Mount_View-Udaipur_Rajasthan.html. Also falls ihr zufälligerweise in dieser Gegend seid: Nichts wie hin. Es ist zwar ein bisschen in der Pampa, aber: MAN HÖRT DAS HUPEN NICHT! Quality time!

AGRA.
Ein Muss.

Auf unser Weg zurück nach Delhi durfte ein Besuch des Taj Mahals natürlich nicht fehlen. Agra ist schrecklich und alles ist (natürlich) total Durcheinander! Aber das Taj Mahal musste einfach sein. Der Eintrittspreis ist für indische Verhältnisse recht teuer (1000 Rupien, knapp CHF 15.00). Allerdings handelt sich um eines der Weltwunder uuuuuuuuuuund… Im Preis inklusive gab es Überziehschuhe und eine Flasche Wasser! 🙂 Und Leute: Was mich hinter der Sicherheitsschranke erwartete, kann ich unmöglich in Worte fassen! Das aus Elfenbein und Marmor gebaute Mausoleum war einfach nur PERFEKT. Eines der schönsten Gebäude, die ich je gesehen habe. Schneeweiss und in arabischen Stil erstrahlte es vor mir. Ich kann mir gar nicht vorstellen wie doll verliebt der Grossmogul im Jahre 1632 war, dass er nach dem Ableben seines Lieblingsfrau Mumtaz Mahal, der „Exzellenz des Palasts“ dieses Kunstwerk errichten liess. Noch immer versagen die Worte…

Zurück in Delhi, hatte ich noch genügend Zeit ein paar tolle Souvenirs zu „Freundschaftspreise“ zu ergattern und schon war der Trip in den Osten vorbei. Es war schwer die Reise meinen Liebsten zu beschreiben. Man hat so viel erlebt und gesehen: wunderbares, geheimnisvolles, interessantes, atemberaubend, kontrastiv, trauriges, unverständliches, aussergewöhnliches und verstörendes; Indien hat mich einfach “erschlagen”!

Namaste.

La mia India.

Non penso di essere capace di descrivere quello che ha scosso dentro di me, il viaggio che un mese fa mi ha portato a fare visita ad uno dei paesi più popolati della terra. Eh sì… Anche se è il settimo paese per estensione geografica al mondo, ho avuto l’impressione che 1,3 miliardi di persone ci stessero strette. Un paese complicato, difficile, incasinato, confuso, strano, in contraddizione ma magnifico. Si. Un paese di grandi contraddizioni.

Appena uscita dall’aeroporto e inoltrandomi in quello che sembrava un forno a 220 gradi mi è venuto quasi un colpo: sono rimasta travolta da una vampata di calore mai provata prima. Quell’afa mi ha fatto boccheggiare e i capelli mi sono diventati „crespo-nuvola“. I miei ricci si sono praticamente appiattiti senza bisogno della piastra. Sembravano asciugati con l’aerosol. „Aripijate“, pensavo. Non volevo assolutamente dare all’occhio (anche se ero già a buon punto con la mia pelle color mozzarella di bufala e i miei vestiti assai occidentali). Per fortuna l’autista mi stava aspettando e sinceramente ero contenta di non essere sola. La mia guida personalissima mi ha tenuta sott’occhio per tutti i 12 giorni. E grazie al cielo! Avrei avuto i miei bei problemucci per praticamente tutto: dal reclamare la carta igienica in camera (ma si, perché usare la carta se si ha la comodità di avere sempre due mani appresso?) a fare il biglietto per la metropolitana! Ma invece, grazie a “la mia compagnia delle Indie” ero abbastanza tranquilla, per quanto è possibile rilassarsi in quei posti!

Il tassì sul quale viaggiavamo, percorreva le vie e viuzze della capitale indiana più o meno a 130 chilometri all’ora. Na scheggia impazzita! Sembrava stare in un videogiochi: una di quelle realtà virtuali nelle quali devi schivare le altre macchine, fare attenzione a non ammazzare le persone e assolutissimamente evitare di danneggiare le mucche sacre, che, in tutta tranquillità facevano la loro passeggiatina di salute. Ma non su di un prato o nelle colline in fiore, no, in mezzo alla strada. E nemmeno ai bordi o sui marciapiedi! No. Li, proprio in mezzo alle due corsie (o erano tre, o quattro?) Immobili. Imperturbabili. Con la faccia di chi pensa: “tanto non mi puoi toccare…“, perché infatti è così. Si finisce in prigione se freddi na mucca! Oddio… Poi, come se non bastasse, ci sono anche i risciò e i pittoreschi tuk-tuks che non vanno presi sotto. Ripeto: Vietato travolgere questi veicoli! Che oltretutto hanno anche l’impressione di essere alla guida di una Ferrari testa rossa! Sì, perché loro la prendono molto sul personale, se un’autovettura (logicamente) dotata di un motore più potente del loro, si permette di sorpassarli. E niente… Quindi ci si ritrova in questo simpatico gran premio della pericolosità senza nemmeno avere la possibilità di prendere fiato, visto che l’aria pesante non lo permette e se vuoi che il tuo tassinaro attivi l’aria condizionata per te, devi anche pagare un supplemento! Già.

Gli indiani sono curiosi. Sono molto interessati. Diciamo pure: un po’ ficcanaso. Mi facevano molte domande. „Che lavoro fai?“, „ti piace l’India?“, „ma quello é proprio il colore della tua pelle?“ e sempre, sempre e soprattutto: “da dove vieni?” E non importava quale paese tu pronunciassi, loro rispondevano sempre con „oooh, nice country!“ Però c’è l’avevano con l’Italia: „Italy? Oooohhh, Mafia!“ o „You have bad Economy there!“, beh, non mi sembra che qui sia tutto rose e fiori (di loto). Ma forse mi sbaglio io e le persone che si stanno adagiando sul marciapiede per la notte sono solo degli attori bollywoodiani che avete messo lì, giusto per non smentire i cliché sull’India, ovvero una povertà davvero agghiacciante. Cercavo sempre di rispondere loro nel modo più garbato possibile. Anche se mi stavano leggermente sulle balle i maschietti indiani. Tendono ad avere una bassa opinione delle donne occidentali. E si vede benissimo. Non sono mancati insulti e manifestazioni di disprezzo.

DELHI.
È caos fu.

I primi giorni in Oriente li ho passati a nuova Delhi. E da buona turista, mi sono fatta accompagnare a vedere i siti più paparazzati della città: Red Fort (il forte di Delhi, patrimonio dell’UNESCO), Lotus Temple (il tempio Bahai che ha l’aspetto del bocciolo di un fiore di loto), India Gate (l’arco di trionfo indiano), Chandni Chowk (il basar-baraonda della capitale) e Rajiv Chowk con il nuovissimo Connaught Place. E non credete: queste “scampagnate” erano sempre assai macchinose e stancanti. Purtroppo ti trovi a fare i conti con la disorganizzazione che crea problemi di tutti i tipi. Inoltre devi muoverti nelle prime ore del mattino, per evitare l’aria greve che comincia ad infornarti il cervello già molto prima di mezzogiorno. Devi farti strada tra persone invadenti che ti assalgono per darti mille consigli più o meno “spassionati“. Mentre le „clacsonate“ riportano la tua attenzione al transito frenetico di autovetture, bipedi e quadrupedi che fai bene a tenere sott’occhio sempre visto che non sarai mai al sicuro. Neanche sul marciapiede… E nell’aria un cattivo odore di patchouli misto merda!

Ma la cosa che forse mi stancava di più, calura estrema esclusa, era il mercanteggiare sul prezzo. Qualsiasi prezzo. Dalla corsa in tuk-tuk al tipo che stava di guardia alle scarpe, che puntualmente ti faceva togliere per entrare in qualsiasi tempio del posto. Facevo l’errore di dare per scontato qualsiasi prezzo: anche le tariffe degli hotel. Tutto è negoziabile. E se ne approfittano, pensando che da turisti, più o meno tonti, non avremo mai battuto ciglio e non ci saremo permessi di tirare sul prezzo. E quindi: Via al festival del ridicolo… Una sera per tornare dalla stazione degli autobus all’hotel dal nostro ritorno da Agra, ci hanno chiesto più di 700 Rupie. Per fare 2 chilometri! Un prezzo assurdo, visto che di chilometri ne avevamo appena fatti 550 pagando solamente 575 Rupie. Comunque, mettetevi l’anima in pace: Il prezzo aumenta in base ai tuoi abiti e alla lingua che parli (o che appunto non parli).

Lo ammetto. Questo chiasso e disordine me lo sarei aspettato in una qualche metropoli americana. Nella mia ignoranza speravo di trovare un paese di profonda spiritualità. Calmo. Sereno… E quindi non è stato niente male lasciarci alle spalle la frenesia di nuova (ma anche vecchia) Delhi e recarci un po’ più a sud. Verso…

JAIPUR.

Nel cuore del Rajasthan, la terra dei re, si trova Jaipur, la “città rosa”, per il colore predominante delle sue abitazioni. Lì, avevo intenzione di fare una „turistata“ e galoppare al dorso di un dolcissimo elefante. Ma mi sono resa conto che nonostante abbiano queste proboscidi stupendamente dipinte, non vengono tenuti come questi fantastici animali invece meritano di essere. E allora ho rinunciato a salire su Dumbo e abbiamo preso il nostro tuk-tuk alla volta de “Hava Mahal”, il palazzo dei venti. Serviva da osservatorio dal quale le donne di corte, non viste, potevano assistere alla vita della città. Fiabesco… Otto piani di finestrelle e merletti. Chiaramente rosa… O quasi… Piu o meno terracotta. Ma loro dicono che è rosa. E chi sono io per contraddirli? E vabbé, che rosa sia! E stato a Jaipur, in uno di quei ristoranti tipici che mi sono accorta del “ciondolamento” della testa degli indiani. Che è più o meno un affermazione (ma anche un forse, chissà, non lo so…) Si, perché questo popolo, per cultura, tende ad evitare di negare una possibilità. Occhio quindi ai “NO problem, ma’am!“, perché invece i problemi e gli intoppi sono proprio dietro l’angolo. Dopo solo un giorno, abbiamo lasciato Pink City per arrivare a…

UDAIPUR.

A parte, che secondo me il bus in cui viaggiavamo non è mai stato nuovo, cioè, a mio parere è uscito già da rottamare dalla „Volvo“… Dicevo, a parte questo, il nostro pullman era dotato di un vero e proprio medley di musica da clacson. Ma perché installarle tutte? Perché…? Forse perché il sistema di guida si basa praticamente sul clacson! Questo, per la quasi totale assenza di semafori e cartelli stradali, che comunque anche se c’erano, venivano considerati un optional. Siamo arrivati a Udaipur nel cuore della notte e l’unica cosa che volevo fare era: dormire. Tanto. Ero svigorita, stremata… Non c’è la facevo più. Quindi abbiamo preso l’unico tuk-tuk che ancora era in circolazione e ci siamo fatti portare al nostro hotel. Una manna dal cielo! Era lontano dal centro, lontano dagli schiamazzi, il baccano e lo scompiglio della città. E soprattutto, dal balcone che avevamo in camera, per la prima volta dopo una settimana: respiravo. Aria. La città é molto ventilata, visto che é circondata dai laghi. Un sospiro di sollievo. Inoltre, i ragazzi che lavoravano in quell’albergo erano carinissimi, disponibili e timorosi. Non amo fare pubblicità sul mio blog, ma per loro farò un eccezione: quindi se vi trovate da quelle parti, vi raccomando questo piccolo angolo di paradiso: https://www.tripadvisor.ch/Hotel_Review-g297672-d10154144-Reviews-Zade_Mount_View-Udaipur_Rajasthan.html. Fidatevi, Udaipur è molto, molto bella. Viene spesso chiamata la Venezia d’Oriente. Da segnalare: il fantastico Jagdasch Temple con una popolazione di scoiattolini striati per niente timidi e il Lake palace, costruito sull’acqua, dal quale potete assistere ad un panorama mozzafiato sul City Palace e la città vecchia, suggestiva e ricca di ponti. La città più romantica del Rajasthan.

AGRA
Assolutamente Taj Mahal: una storia d’amore.

C’è poco da dire, il mausoleo dedicato alla seconda moglie dell’imperatore Mughal é la tomba più bella del mondo. Lei, Mumtaz Mahal, era una principessa originaria della Persia e morì mentre accompagnava suo marito a Behrampur, durante una campagna per schiacciare una ribellione. Per l’imperatore una vera e propria tragedia, tanto ché in pochi mesi, per il dolore, i suoi capelli e la folta barba si diventarono completamente bianchi. E attenendosi ad una promessa fatta alla sua amata, fece erigere il “palazzo della corona”. Bello, maestoso, in marmo bianco con la famosa cupola affiancata dai quattro minareti affusolati. Il Taj luccica come un gioiello al chiar di luna e di giorno sulla cupola si può assistere ad un magico gioco di colori, che cambiano a seconda dell’ora del giorno e della stagione. E sullo sfondo lo Yamuna, il fiume che gli fa da cornice. Incantevole. Grandioso. Non per niente, dal 2007 rientra nelle sette meraviglie del mondo. Sono rimasta senza parole davanti alla maestosità di quest’opera d’arte. E lo sono tutt’ora…

In India ho visto delle cose che non dimenticherò per tutta la vita. Percorrendo in macchina una strada di un quartiere perso della città, uno spettacolo raccapricciante: chilometri e chilometri di baracche. I slums dell’India. Tristemente famosi. Ma mi sono anche riempita avidamente gli occhi di colori e il naso di odori di spezie che non sapevo nemmeno esistessero. E per una sera mi é stato donato anche un momento di quella spiritualità tanto cercata: del piccolo „old hanuman mandir“ di Delhi un guru dallo sguardo profondo ma arcigno e gli occhi color turchese, mi ha dato la sua benedizione. Abbiamo parlato per qualche minuto e con grande orgoglio mi ha fatto fare un giro nel suo tempio.

E questa l’India: interessante, mozzafiato (in tutti i sensi), contrastiva, triste ma anche (e soprattutto) meravigliosa, misteriosa e tanto, tanto colorata.